Thilo Sarrazin liest heute: Deutschland wird mehr und mehr zum Multi-Kulti-Land

Mulit-Kulti-Land: Im Jahr 2010 hatten rund 2,3 Millionen Familien in Deutschland einen Migrationshintergrund. Wie das Statistische Bundesamt weiter mitteilt, entspricht dies einem Anteil von 29 % an allen Familien mit minderjährigen Kindern (8,1 Millionen Familien).

Die traditionelle Familienform der Ehe war unter den Migrationsfamilien mit 80 % deutlich stärker verbreitet als unter den Familien ohne Migrationshintergrund (69 %). Demgegenüber waren nur 14 % der Familien mit Migrationshintergrund Alleinerziehende (ohne Migrationshintergrund: 21 %).

Basis dieser Auswertungen ist der Mikrozensus. Zu den Familien mit Migrationshintergrund zählen die in einem Haushalt zusammenlebenden Eltern-Kind-Gemeinschaften mit Kindern unter 18 Jahren, bei denen mindestens ein Elternteil eine ausländische Staatsangehörigkeit besitzt, die deutsche Staatsangehörigkeit durch Einbürgerung erhielt oder Spätaussiedler ist, unabhängig davon ob diese Personen zugewandert sind oder in Deutschland geboren wurden.

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Neu: Zahl der Woche

Posted: 6th März 2012 by matthias.kernstock in Allgemein
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Da freut Mann sich auf die Visite!

86 % der Pflegekräfte in Krankenhäusern sind weiblich

 

Das freut uns Männer: Pflegekräfte im Krankenhaus sind meistens weiblich: Im Jahr 2010 waren nach Mitteilung des Statistischen Bundesamtes von insgesamt 406 000 Mitarbeitern im Pflegedienst 86 % Frauen.

Aber auch allgemein dominiert beim nichtärztlichen Krankenhausdienst weibliches Personal. Von 888 000 im nichtärztlichen Krankenhausdienst Beschäftigten im Jahr 2010 waren 713 000 Frauen. Einzige Ausnahme bleibt der technische Dienst: mit einem Anteil von 93 % ist er weiterhin eine Männerdomäne.

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Das Stadtmagazin Kaspar der Hochschule Ansbach entwickelt sich so langsam zu einem Aushängeschild der FH: Immer mehr Menschen in der 40.000-Einwohner-Stadt kennen und lesen die kostenlose Zeitschrift. Ankademiker.de hat die Entstehung des Magazins etwas genauer unter die Lupe genommen.

Professorin Sabine Böhne-Di Leo, Bildquelle: Sebastian Panholzer

Seit Sabine Böhne-Di Leo im Jahr 2009 an die Hochschule Ansbach kam, hat sich viel getan: Die Professorin, die in Münster und Perugia Politikwissenschaft, Publizistik und Soziologie studiert hat, baute den Kaspar-Vorgänger “Facts” komplett um. Aus der reinen Hochschulzeitschrift wurde ein Stadtmagazin. “Ich hatte mir dann 2010 überlegt, welches Format sich anbieten würde. Da es in Ansbach noch kein Stadtmagazin gab, habe ich mich dafür entschieden”, verrät Böhne-Di Leo. Weitere Vorteile waren die Themenvielfalt, die eine Zeitschrift für Ansbach bieten würde: “Seien es Politik-, Kultur- oder gesellschaftliche Themen – in so einem Stadtmagazin ist thematisch viel mehr Musik drin.”

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Eine unfassbare Vorstellung oder? Sex im Hörsaal? – Das kann es doch nicht geben! Oder etwa doch? An der Hochschule Merseburg ist das Alltag. Allerdings nicht der Geschlechtsakt an sich, sondern der wissenschaftliche Aspekt daran. In der kleinen, knapp 40.000 Einwohner-Stadt in Sachsen -Anhalt wird an der HS Merseburg der deutschlandweit einmalige Masterstudiengang “Angewandte Sexualwissenschaft” angeboten. Ankademiker.de zeigt die Inhalte dieses “kuriosen” Teilzeit- Studiengangs, die Zulassungsvoraussetzungen sowie die Zukunftsperspektiven auf.

 

Beim Thema Sex scheiden sich die Geister. Die einen wollen gar nicht darüber reden, die anderen kennen kaum ein anderes Gesprächsthema. Dabei gibt es nahezu keinen intimeren und individuelleren Bereich des Menschen als die Sexualität. Im Studiengang “Angewandte Sexualwissenschaft” geht es nicht darum, Sexpraktiken zu erlernen, sondern um die Bildung und Beratung im Zusammenhang mit Familienplanung, Partnerschaft und Sexualität. Genaue Kursinhalte aus den einzelnen Semestern sind zum Beispiel Sexualität und Gewalt, Sexualerziehung in der Grundschule und im mittleren Schulalter, moderne Entwicklungen in der Geburtsmedizin sowie Verhütungsverhalten, -methoden  und -beratung. Den Abschluss findet dieses Teilzeitstudium nach dem 6. Semester mit der Masterarbeit und Präsentation der selbigen.

"Familienplanung" - ein zentraler Baustein des Masterstudiengangs

Ursprung in der Sozialen Arbeit

Seit 2009 wird “Angewandte Sexualwissenschaft” an der HS Merseburg angeboten. Seinen Ursprung findet dieser Studiengang im Schwerpunkt “Sexualpädagogik” aus dem Studiengang “Soziale Arbeit”. An der Hochschule wurde schnell bemerkt, dass die sexuelle Bildungsarbeit mehr Stoff zur wissenschaftlichen Vertiefung bietet. So kam es dann zum eigenen Studiengang “Angewandte Sexualwisschenschaft”.

Nicht jeder wird genommen – Vorkenntnisse und gute Noten sind nötig

In den drei Jahren, seit es den Master “Angewandte Sexualwissenschaft” gibt, haben sich schon etliche Studenten dafür beworben. Für 160 Interessierte gab es in diesem Wintersemester aber nur 21 Studienplätze. Deshalb musste ordentlich ausgesiebt werden. Um eine Zulassung zu erhalten, müssen die Bewerber einiges mitbringen. ” Man muss einen Bachelor – oder Diplomstudiengang abgeschlossen haben, mit einem sehr guten Schnitt. Also ich denke mal 1,5 müsste der Bewerber schon mitbringen. Außerdem sollte er oder sie schon spezielle und professionelle Erfahrung im sexualpädagogischen Kontext haben”, sagt Sexualwissenschaftler Prof. Dr. Konrad Weller.

Mit diesen Zulassungsvoraussetzungen verfolgt die Hochschule Merseburg ein bestimmtes Ziel. ” Wir wollen damit bereits Berufserfahrene und etwas ältere Menschen für dieses Studium ansprechen”, so Prof. Dr. Konrad Weller.

Vielfältiges Angebot nach dem Studium – Studiengang bleibt in dieser Form erhalten

Nach dem erfolgreichen Abschluss des Studiums eröffnen sich den Absolventen zahlreiche Berufsmöglichkeiten. Eines der Berufsfelder ist die Beratungslandschaft, also Schwangerschaftsberatungsstellen, AIDS-Hilfen, Kinderschutzdienste, Gesundheitsämter und noch viele mehr. Daneben gibt es aber auch die Möglichkeit, in der Forschung oder in der Sozialpädagogik zu arbeiten.

Trotz der vielfältigen Möglichkeiten wird der Master “Angewandte Sexualwissenschaft” auch in Zukunft ein außergewöhlicher und seltener Studiengang bleiben. “Wir wollen, dass dieser Studiengang klein und fein bleibt. Es ist schwierig genug, die Bedingungen zu schaffen und sie dauerhaft zu gewährleisten, dass wir die Leute mit hoher Qualität ausbilden können”, sagt Prof. Dr. Konrad Weller abschließend.

Es wird also auch in Zukunft ein Schieben und Drängen um die begehrten 21 Studienplätze geben.

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Auf dem Campus eher unbeliebt: Der Bachelor

Posted: 27th Januar 2012 by matthias.kernstock in Newsflash
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Der Bachelor kommt nur im Fernsehen gut an. Auf dem Campus bleibt die große Euphorie noch aus.

Wer hätte das gedacht: 75 Prozent aller Studenten in Deutschland wollen ihr Studium mit einem Master abschließen. Der nur im Fernsehen beliebte Bachelor ist als Abschluss eher unbeliebt und bekommt vorerst noch keine Rose. Das sagen die Teilnehmer der “Master Studie 2012″. Der Zeitverlag und die Berliner Kommunikationsagentur SWOP haben dazu 1500 Leser des Magazins Zeit Campus befragt nach ihrem Studium, ihren Weiterbildungsplänen und dem Berufseinstieg.

Der Appetit-machende Bologna-Prozess sollte doch eigentlich die Studienzeiten verkürzen – weit gefehlt. Die befragten Studenten zeigen sich bildungshungrig und wenig zufrieden mit dem berufsqualifizierenden Bachelorabschluss. 73 Prozent wollen zum Nachtisch ihren Master machen. Lediglich 14 Prozent wollen nach dem dreijährigen Bachelor-Studium direkt ins Berufsleben eintauchen.

42 Prozent bescheinigen dem Bachelor ein schönes Äußeres, aber charakterlich noch viele Schwächen. Der Bachelor würde nicht ausreichend auf den Arbeitsalltag und die Aufgaben im Beruf vorbereiten. Die Studies fühlen sich mit dem Master besser vorbereitet. An dem hochgelobten Praxisbezug des Bachelor-Studiums scheinen vielen Studenten nach wie vor zu zweifeln. Drei Prozent sind auch nach 13 Jahren Bologna-Prozess unzufrieden mit dem Studium.

Ebenfalls überarbeitungswürdig: Der Übergang vom Bachelor hin zum Master. Laut den Studienautoren seien Unternehmen und Hochschulen aufgefordert, bessere und vor allem mehr Angebote für einen zweiten Studienabschluss zu entwickeln.  Das könnten zum Beispiel berufsbegleitende Master-Studiengänge sein. Was man dafür braucht: Geld. Nur: „Wer soll das bezahlen, wer hat das bestellt…“

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Im zweiten Teil des Exklusivinterviews mit Dr. Gerhard Mammen spricht der Präsident der Hochschule Ansbach über das Image der FH, die Parkplatzsituation und seine Tätigkeit. Den ersten Teil des Interviews könnt ihr euch hier anschauen.

Ankademiker.de: Herr Mammen, seit dem Start der Hochschule Ansbach hat sich viel getan. Wie hat sich das Image in den vergangenen Jahren entwickelt?
Gerhard Mammen: Ich denke, dass die Fremdwahrnehmung besser als die Eigenwahrnehmung ist. Ich bin oft in der Stadt und der Region unterwegs und die Hochschule genießt eine hohe Wertschätzung, auch außerhalb der Region ist das so. Meiner Meinung nach ist die Konstellation hier günstiger als zum Beispiel in Nürnberg oder München: Wir werden besser wahrgenommen, da die FH ein Alleinstellungsmerkmal in Ansbach ist. In anderen Städten stehen die Hochschulen oft im Schatten der Universitäten.

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Seit 2003 steht Dr. Gerhard Mammen als Präsident an der Spitze der Hochschule Ansbach. Im Exklusivinterview mit Ankademiker.de spricht der gebürtige Hamburger über seine Amtszeit, den Studiengang Ressortjournalismus und seine Zukunftspläne. Der zweite Teil des Interviews wird am Donnerstag (26. Januar 2012) veröffentlicht.

Dr. Gerhard Mammen

Ankademiker.de: Herr Mammen, wenn sie eine Bilanz ihrer Amtszeit ziehen würden, wie würde sie ausfallen?
Gerhard Mammen: Sehr positiv. Es gab einige zentrale Entwicklungspunkte: Zum einen die Umstellung der Diplomstudiengänge auf Bachelor- und Masterabschlüsse, zum anderen unsere Ausbauplanung. Es wurden neue Studiengänge eingerichtet wie zum Beispiel Ressortjournalismus oder Biomedizinische Technik. Hier sind wir überzeugt davon, dass diese Studiengänge nachhaltig sind, einen guten Einstieg in das Berufsleben bieten und auch noch in 20 Jahren für die Studenten relevant sein werden. Hier weiterlesen!

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Am Montag (23. Januar 2012) wird Dr. Markus Söder (CSU) die Hochschule Ansbach besuchen. Der gebürtige Nürnberger ist bayerischer Staatsminister der Finanzen und wird sich unter anderem auch mit Präsident Dr. Gerhard Mammen unterhalten. Wir hoffen, dass sich der 44-Jährige an der Hochschule Ansbach wohlfühlen wird.

Besucht am Montag die Hochschule: Markus Söder

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Für viele Studenten gehört ein Auslandssemester einfach zum Studium dazu: Neue Kulturen und Menschen kennenlernen, den eigenen Horizont erweitern oder das Lernen einer neuen Sprache – es gibt viele Punkte, die für ein Theoriesemester an einer anderen Hochschule sprechen. Auch Ansbacher Studenten können den Schritt ins Ausland zu wagen.

Heidemarie Rammler leitet seit April 2000 das International Office der Hochschule Ansbach, zudem ist die Thüringerin für die allgemeine Studienberatung zuständig. Sie kümmert sich um deutsche Studenten, die ein Studium oder Praktikum im Ausland planen genau so wie um ausländische Studenten, die in Franken studieren möchten. Zu ihren weiteren Aufgaben gehört die Kontaktpflege zu Partnerhochschulen und Sprachinstituten. “Es gibt in diesem Bereich sehr viel zu tun”, sagt die Leiterin und lacht.

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Vor wenigen Minuten ging die 32. hochschulöffentliche Sitzung des Hochschulrats zuende, bei der die Präsidentenwahl der Hochschule Ansbach stattfand. Prof. Dr. Ute Ambrosius konnte sich gegen Prof. Dr. Norbert Kaiser durchsetzen. Ihre Amtszeit beginnt am 01. Oktober 2012 und endet am 30. September 2016.

Die Vizepräsidentin erhielt 13 Stimmen des Hochschulrats, während Professor Kaiser drei Stimmen erhielt. Nach Auszählung der Stimmzettel erklärte Professor Ambrosius, dass sie die Wahl annehmen werde. Zudem bedankte sie sich für das Vertrauen: “Ich freue mich über das Ergebnis, es ist Auftrag und Verpflichtung. Außerdem freue ich mich auf die weitere Zusammenarbeit.”

Ute Ambrosius wird Gerhard Mammen ablösen, der seit 2003 Präsident der Hochschule Ansbach ist und bei der Wahl dieses Jahr nicht mehr antrat.

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